Yoga

Yoga – eine wirkungsvolle Entspannungsmethode

Yoga wird auch hierzulande immer beliebter – kein Wunder, schließlich gehört die Lehre aus Indien zu den besten Methoden, um Körper und Geist zu entspannen und in der immer stressiger werdenden Alltagswelt für einen Moment zur Ruhe zu kommen. Auch im Wellnessurlaub ist Yoga eine wirkungsvolle Entspannungsmethode. Bei den vielen Yoga-Arten kann man aber schnell mal den Überblick verlieren – vor allem als Anfänger. Wir stellen dir einige davon vor und zeigen dir, wie hilfreich Yoga zum Entspannen für dich sein kann.

Yoga – Die Basics für Anfänger
Wenn du bislang noch nicht in die Welt des Yoga eingetaucht bist, werden die vielen Yoga-Arten, Yoga-Figuren und die Begriffe aus dem Sanskrit dich erst einmal überfordern. Wir verraten dir die wichtigsten Basics, damit in Zukunft auch du die entspannende und stärkende Wirkung von Yoga entdecken kannst. 
Beim Yoga wird unterschieden zwischen Asanas, den Übungen, und Kriyas, der Kombination aus einzelnen Übungen. Bei den Figuren spielt neben dem körperlichen Aspekt auch die Lenkung deiner inneren Energie eine Rolle. Mit Bandhas wird diese Energie durch Muskelkontraktionen im Körper gehalten. Bekannt ist dir bestimmt schon der Begriff Mantra – das sind heilige Verse aus dem Sanskrit. Ein Mantra wird während des Yoga wiederholt und soll spirituelle Kraft entstehen lassen – egal ob gesungen, gesprochen oder geflüstert. Mit diesem Wissen kannst du nun die verschiedenen Yoga-Arten kennenlernen!
Eine Welt voller Möglichkeiten – Kundalini Yoga
Das Kundalini Yoga umfasst eine große Bandbreite an Asanas und Kriyas, sodass du die Abläufe ganz individuell gestalten kannst. Sowohl Mantrameditationen als auch Bandhas kommen hier zum Einsatz. Du kannst dich auf ruhige Bewegungsübungen konzentrieren oder dich für herausforderndere Asanas entscheiden – all das sind Elemente des Kundalini Yoga. Neben dem Fokus auf einen bewussten Atem, der Meditation und der physischen Aktivität lässt diese Yoga-Art das Kundalini, die „Lebensenergie“, frei und hilft dir, im Alltagsstress zur Ruhe zu kommen.
Kraftvoll und bewusst – Hatha Yoga
„Hatha“ bedeutet in Sanskrit „kraftvoll“ und „bewusst“ und deutet schon darauf hin, worauf es bei dieser Art von Yoga ankommt. Die Übungen des Hatha Yoga stärken sowohl deine Muskeln als auch dein Inneres durch Bandhas. Das Sanskrit-Wort setzt sich zusammen aus „Ha“ (Sonne) und „Tha“ (Mond), was für sich ausgleichende Gegensätze steht. Hatha Yoga macht dich somit zu einem ausgeglicheneren Menschen – und das mit entspannten und langsamen Übungen, die sich perfekt für Anfänger eignen. Für Fortgeschrittene gibt es auch höhere Schwierigkeitsgrade – so kannst du langsam ins Yoga einsteigen und dich mit der Zeit steigern.
Schwitzen, tanzen, entspannen – Die vielen Formen des Hatha Yoga
Auf Hatha Yoga basieren einige abgewandelte Yoga-Arten, die du ebenfalls ausprobieren solltest.

Heiß: Eine besondere Yoga-Art ist Bikram Yoga. Dabei kommst du ordentlich ins Schwitzen, denn die 26 Asanas werden in einem auf bis zu 40°C aufgeheizten Raum durchgeführt – daher auch der mittlerweile bekanntere Name „Hot Yoga“. Die Hitze und das Schwitzen erleichtern die Muskelarbeit und entgiften deinen Körper.

Künstlerisch: Eine weitere Form hiervon ist das von einem amerikanischen Künstlerpaar entwickelte Jivamukti Yoga, eine ungewöhnliche, vor allem in den USA beliebte Yoga-Art. Dabei werden die Asanas fließend in eine akrobatische Choreographie zu einem vielfältigen Soundtrack von Oper bis Hip-Hop integriert und mit Meditation und dem Singen von verschiedenen Mantren verbunden. Das macht diese Yoga-Art, bei der du dich auspowern und zugleich deinen Geist stimulieren kannst, besonders abwechslungsreich. 

Befreiend: Forrest Yoga stammt ebenfalls aus den USA und ist unserem stressigen Lebensstil angepasst. Diese Yoga-Art wird auch als Psychotherapie für den Körper bezeichnet, denn dabei wird auf physischer Ebene nicht nur die Tiefenmuskulatur gestärkt, sondern auch emotionale und mentale Probleme, die dein Gleichgewicht stören, gelöst. Bei den Asanas werden die Positionen lange gehalten und Tiefenatmung geübt.

Dadurch wirkt Forrest Yoga besonders auf deine Emotionen ein und hilft dir, deine inneren Konflikte zu überwinden. Deshalb eignet sich diese Yoga-Art besonders gut für dich, wenn du beruflich geistig gefordert bist oder dich etwas belastet – so kannst du dich effektiv vom Stress befreien.
Akrobatisch – Acroyoga
Diese Yoga-Art verbindet Asanas mit Tanz und Akrobatik und der Thai-Massage. Wenn du gerne im Team arbeitest, ist diese Yoga-Form genau die richtige für dich: Die Yoga-Figuren werden in Partnerübungen durchgeführt, sodass du dich nicht nur auf dich, sondern auch auf den anderen fokussierst. Neben körperlicher und geistiger Ausgeglichenheit lernst du so, Verantwortung und Vertrauen zu entwickeln.

Die Asanas eignen sich je nach Schwierigkeitsgrad für Anfänger und Fortgeschrittene – also schnapp dir einen Partner und los geht‘s!
Mit Yoga vom Arbeits- und Alltagsstress entspannen
Du siehst, Yoga ist nicht gleich Yoga – die Vielfalt an verschiedenen Stilen ermöglicht es dir, individuell auf deine Bedürfnisse einzugehen. Fast niemand bleibt in unserer schnelllebigen Welt von jeder Menge Alltagsstress verschont. Doch wenn du Yoga zur Entspannung machst, wirst du schnell spüren, wie du dich langsam aber sicher davon löst. Egal ob du es ruhig angehen und meditieren möchtest, dich lieber auspowerst und schwitzt oder eine körperliche Herausforderung suchst: Unter den Yoga-Arten ist für jeden etwas dabei.

Du brauchst weder eine Sportskanone noch biegsam wie ein Draht zu sein – Yoga ist für jeden etwas und deine ganz persönliche Wellnesskur: Es stärkt deinen Körper und Geist und macht dich zu einem ausgeglicheneren Menschen. Verabschiede dich vom Stress!
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