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10 Wege, wie Sie im Urlaub den Ozean schützen

Von riff-sicherer Sonnencreme bis zu klügeren Entscheidungen beim Seafood: Kleine Umstellungen können für unsere Ozeane viel bewirken. So genießen Sie Ihre Reise und sind dabei verantwortungsvoll unterwegs.

10 Wege, wie Sie im Urlaub helfen, den Ozean zu schützen

Den Ozean im Urlaub zu schützen bedeutet, bei ganz alltäglichen Reiseentscheidungen — vom Packen bis zum Essen — Verschmutzung zu reduzieren, den Druck auf das Meeresleben zu verringern und empfindliche Ökosysteme nicht zu beschädigen. Ihre Reise muss nicht perfekt oder komplett abfallfrei sein. Wir haben praktische Tipps zusammengestellt, die Ihren Aufenthalt am Meer (und darüber hinaus) einfacher und nachhaltiger machen — inklusive Expertenrat von Novotels Ocean Defender Kaushiik Subramaniam, dem preisgekrönten Wildlife-Fotografen, Filmemacher und Naturschutzbiologen aus Großbritannien.

 

Auch wenn einige Tipps besonders gut zu Strandurlauben passen: Den Ozean zu schützen ist nicht nur eine Frage für Küstendestinationen. Ob Plastikmüll oder bewusste Ernährung — viele Reisegewohnheiten wirken sich auf marine Ökosysteme aus, selbst wenn das Meer gerade nicht nebenan ist.

1. Riff-sichere Sonnencreme wählen

Sonnenschutz ist im Urlaub am Meer unverzichtbar — aber die richtige Formel macht einen Unterschied. Kaushiik empfiehlt, beim Schwimmen im Meer möglichst immer riff-sichere Sonnencreme zu nutzen. Denn Sonnencreme wäscht sich im Wasser ab und kann dabei Stoffe freisetzen, die Korallenriffe und Meeresleben belasten. Achten Sie deshalb auf mineralische Formeln (z. B. mit Zinkoxid) und vermeiden Sie, wenn möglich, Oxybenzon und Octinoxat. Tragen Sie die Sonnencreme 15–20 Minuten vor dem Baden auf, packen Sie eine kleine Tube für unterwegs ein — und nutzen Sie Schatten, Hut und UV-Kleidung, um insgesamt weniger Produkt zu brauchen.

2. Wiederverwendbare Trinkflasche und Stofftasche einpacken

Einwegartikel, die in Städten, Parks oder an der Küste liegen bleiben, können am Ende im Meer landen. Wind und überfüllte Mülleimer tragen Abfall in Gullys und Wasserläufe — und irgendwann bis ins Meer. Kaushiik empfiehlt eine wiederverwendbare Trinkflasche als kleine Gewohnheit mit großer Wirkung. Wenn Sie eine Mehrwegflasche und eine Stofftasche einpacken, sind Sie für den Strandtag oder Städtetrip gut ausgerüstet — und brauchen weniger Einwegplastik.

 

Novotel stellt in allen Gästezimmern nachfüllbare Glaswasserflaschen bereit — so können Sie ab dem Check-in auf Einwegflaschen verzichten. 80% unserer Hotels haben bereits mehr als 56 Einwegplastik-Artikel abgeschafft, von Strohhalmen bis zu Mini-Toilettenartikeln. Und bis Ende 2025 waren 92% im Einklang mit Accors Richtlinie zu Einwegplastik. So helfen viele kleine Entscheidungen, Schritt für Schritt eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten.

3. Hotels wählen, die Verantwortung zeigen

Die Wahl Ihrer Unterkunft ist eine der einfachsten Möglichkeiten, bewusster zu reisen. Achten Sie bei der Buchung auf anerkannte Öko-Zertifizierungen durch Dritte, klare Nachhaltigkeitsziele und transparente Beschaffung. Heute sind 73% des Novotel-Netzwerks unabhängig öko-zertifiziert — ein Zeichen für unser kontinuierliches Engagement für verantwortungsvollere Gastfreundschaft.

 

Bei Novotel sind wir außerdem stolz auf die Partnerschaft mit WWF Frankreich, um unsere Ozeane mit wissenschaftsbasierten Projekten zu schützen und wiederherzustellen. Gemeinsam unterstützen wir Initiativen wie den Schutz der Posidonia-Seegraswiesen im Mittelmeer, die Entfernung von Geisternetzen, das Tracking von Meeresschildkröten im Asien-Pazifik-Raum und im Westatlantik sowie Forschungsarbeit an Bord des WWF-Schiffs Blue Panda.

 

Gut zu wissen: Posidonia-Seegraswiesen im Mittelmeer können pro Jahr bis zu 15-mal mehr CO₂ aufnehmen als dieselbe Fläche im Amazonas-Regenwald — und die Novotel × WWF Partnerschaft hilft aktiv dabei, sie zu schützen.

4. Muscheln, Sand und Korallen liegen lassen

Muscheln als Urlaubssouvenir mitzunehmen ist verlockend — kann aber echte Folgen haben. Muscheln sind Lebensraum für Küstentiere, Sandentnahme beschleunigt Erosion, und Korallen sind Lebewesen, keine Deko. Wenn Reisende solche Naturmaterialien mitnehmen, gerät das Gleichgewicht aus dem Takt. In manchen Ländern kann das Entfernen von Sand, Muscheln oder Korallen sogar zu Beschlagnahmung am Zoll und hohen Bußgeldern führen. Merken Sie sich eine einfache Regel: anschauen, nicht mitnehmen. Wenn Sie ein Andenken möchten, sind lokale Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker mit nachhaltigeren Materialien die bessere Wahl.

5. Ozeanfreundlich essen: Seafood bewusst wählen

Was Sie im Urlaub bestellen, hat mehr Einfluss, als man denkt — besonders an der Küste. Überfischung zählt zu den größten Bedrohungen für die Gesundheit der Ozeane. Ein paar einfache Fragen helfen bei der Auswahl: Woher kommt der Fisch? Ist er saisonal? Wie wurde er gefangen (Leinenfang ist oft weniger belastend als Schleppnetzfischerei)? In vielen Küstenrestaurants ist der Tagesfang oder das plat du jour eine gute Orientierung. Auf Speisekarten können Sie außerdem nach diesen Siegeln Ausschau halten:

  1. MSC (Marine Stewardship Council): Das blaue Label steht für Wildfisch aus nachhaltig bewirtschafteten Fischereien, die Überfischung vermeiden und marine Ökosysteme schützen.

  2. ASC (Aquaculture Stewardship Council): Das grüne Label steht für verantwortungsvoll erzeugtes Zucht-Seafood mit möglichst geringer Umweltbelastung, guter Wasserqualität und fairen Arbeitsbedingungen.

Wenn Sie unsicher sind, ist ein plant-forward Gericht der einfachste ozeanfreundliche Tausch. Bei Novotel bieten bereits 50% unserer Hotels mindestens 25% plant-forward Gerichte an — mit dem Ziel, bis Ende 2026 bei 100% zu sein. Im Einklang mit WWF-Leitlinien haben 41% unserer Hotels mehr als 350 gefährdete Seafood-Arten von den Menüs gestrichen. Außerdem haben mehr als 1.600 Köchinnen, Köche und Küchenmitarbeitende das WWF-Training zu nachhaltigem Seafood abgeschlossen (Stand: Mitte Mai 2026). Gut zu wissen: Im Novotel Restaurant sind einige der schwierigsten Entscheidungen bereits für Sie mitgedacht.

6. Einwegplastik am Strand vermeiden

Ein Strandtag ist der perfekte Moment für einfache Entscheidungen, die den Ozean schützen. Setzen Sie auf Mehrweg: Nehmen Sie Ihre Flasche und Stofftasche mit und verzichten Sie, wo es geht, auf Plastikstrohhalme, Becher und Tüten. Vermeiden Sie außerdem Aktivitäten, bei denen Plastik leicht ins Meer geraten kann (zum Beispiel Ballons steigen lassen). Und entsorgen Sie Zigarettenstummel immer im Mülleimer — sie enthalten Plastik und gehören nicht in den Sand.

 

Alles, was am Strand liegen bleibt, kann schnell im Wasser landen. Ein vergessener Flaschendeckel oder ein Wrapper kann weit treiben — und wird von Meerestieren manchmal mit Nahrung verwechselt. Machen Sie vor dem Gehen einen kurzen Check: unter dem Handtuch, rund um die Liege, neben der Tasche. Praktisch ist auch ein kleines Zip-Täschchen, in dem Sie Müll aufbewahren, bis ein Mülleimer in Sicht ist.

7. Verantwortungsvolle Meeresausflüge wählen

Schnorcheln, Tauchen und Begegnungen mit Meerestieren können Highlights sein — wenn sie verantwortungsvoll organisiert sind. Prüfen Sie Anbieter ähnlich wie Hotels: klare Regeln, kleine Gruppen, Guides, die Wildtiere an erste Stelle setzen. Stellen Sie vor der Buchung vier schnelle Fragen:

  1. Sind Sie für diese Aktivität in diesem Gebiet zugelassen oder lizenziert?
  2. Welche Abstands- und Gruppengrößenregeln gelten bei Wildtieren?
  3. Gibt es vorab ein Briefing zum Verhalten im Wasser?
  4. Gilt eine strikte No-Touch- und No-Feed-Regel für Meerestiere?

Wenn Anbieter Sichtungen garantieren, Berühren oder Füttern fördern oder keine Genehmigungen zeigen, ist Vorsicht angesagt. Die besten Erlebnisse setzen auf respektvolles Beobachten — und genau das fühlt sich als Gast oft am besten an.

8. Respekt im Wasser zeigen

Beim Schwimmen merken viele gar nicht, wie schnell man versehentlich etwas stören kann. Direkte Schäden entstehen oft unabsichtlich: auf Korallen treten, Sediment über Seegras aufwirbeln oder für ein Foto zu nah an Tiere herangehen. Ein guter Grundsatz: Wenn möglich, horizontal im Wasser bleiben, an sandigen Stellen rein- und rausgehen und nichts anfassen — weder Korallen noch Muscheln noch "nur einen Stein". Wenn es möglich ist, spülen Sie schwere Lotionen und Insektenspray vor dem Baden ab.

 

Gut zu wissen: Korallen wachsen teils nur etwa 1 cm pro Jahr — ein unachtsamer Flossentritt kann Jahrzehnte zerstören.

9. Bei einem Beach- oder Ocean-Clean-up mitmachen

Saubere Strände mag jede und jeder im Urlaub. Wenn Sie eine Aktion suchen, die sich sofort sinnvoll anfühlt: Machen Sie bei einem lokalen Clean-up mit — das hilft gegen Plastikverschmutzung und hält die Küste schön. Fragen Sie an der Rezeption nach, schauen Sie bei lokalen Tauchshops vorbei oder suchen Sie in Social Media nach dem Zielort plus "beach clean". Gibt es nichts Organisiertes? Dann machen Sie ein "10-Minuten-Minipick": Timer stellen, ein kurzes Stück Strand entlanggehen und ungefährlichen Müll einsammeln. Faustregel: Den Strand besser verlassen, als man ihn vorgefunden hat.

 

Sie müssen nicht am Meer sein, um den Ozean zu schützen. Von Plastikmüll bis zu Ernährungssystemen: Die Auswirkungen unserer täglichen Entscheidungen reichen weit über die Küste hinaus. Bei Novotel bauen wir Ocean Awareness in unserem weltweiten Netzwerk aus. Mehr als 3.200 Teammitglieder haben das Ocean-Awareness-Training abgeschlossen, entwickelt mit AXA Climate (Stand: Mitte Mai 2026). Außerdem können Gäste die Unterwasserwelt in der Novotel Virtual Reality Ocean Exhibition entdecken, die im Juni 2026 in zwölf Flagship-Hotels weltweit startete. Das immersive Erlebnis wurde in Partnerschaft mit Novotels Ocean Defender Kaushiik Subramaniam entwickelt und zeigt geschützte Meeresräume durch seine Unterwasserfotografie — so wird die Bedeutung von Meeresschutz auch mitten im Hotel greifbar.

 

Auch wenn nicht jedes Novotel direkt am Meer liegt: Wir sind überzeugt, dass der Schutz der Ozeane alle betrifft. Denn die Folgen von Plastikverschmutzung, Ernährungssystemen und Klimawandel sind weit über die Küsten hinaus spürbar — deshalb stärken wir Ocean Awareness im gesamten Netzwerk.

10. Zu Hause dranbleiben

Die besten Urlaubsgewohnheiten sind die, die sich ohne großen Aufwand behalten lassen. Wenn Sie eine Mehrwegflasche gefunden haben, die gut in Ihre Tasche passt, oder gemerkt haben, dass Ihnen plant-forward Mittagessen schmecken, nehmen Sie das einfach mit nach Hause. Und wenn Ihnen ein Clean-up Spaß gemacht hat, schauen Sie, ob es ähnliche Aktionen in Ihrer Nähe gibt. Nach der Reise lohnt es sich auch, in Bewertungen die nachhaltigen Maßnahmen zu erwähnen, die Ihnen aufgefallen sind — das belohnt Betriebe, die dranbleiben, und motiviert andere nachzuziehen.

 

Wenn Sie mehr über die Naturschutzprojekte erfahren möchten, die Novotel gemeinsam mit WWF unterstützt — von Posidonia-Seegraswiesen über Ghost Gear Removal bis zum Tracking von Meeresschildkröten — besuchen Sie die Novotel × WWF Ocean Partnership Seite.

 

Den Ozean zu schützen braucht keinen perfekten Urlaub — nur ein paar bewusste Entscheidungen, die sich über die Zeit summieren. Ob Mehrwegflasche, riff-sichere Sonnencreme, verantwortungsvolle Seafood-Wahl oder respektvolles Verhalten gegenüber Meerestieren: Jede kleine Handlung hilft, Küsten für kommende Generationen zu bewahren. Und wenn Sie Ihre nächste Reise planen, macht es Ihnen ein Aufenthalt bei Novotel leichter: Viele dieser Entscheidungen sind ab dem Check-in bereits mitgedacht — damit verantwortungsvoller zu reisen ganz unkompliziert wird.

Häufig gestellte Fragen

Wie können wir unseren Ozean schützen?

Wir schützen den Ozean, indem wir die Belastungen reduzieren, die wir direkt beeinflussen: weniger Plastikmüll, bewusste Seafood-Entscheidungen gegen Überfischung und das Vermeiden direkter Schäden an Lebensräumen wie Korallenriffen und Seegraswiesen. Im Urlaub bedeutet das: Mehrweg einpacken, verantwortungsvolle Meeresausflüge wählen und sich im Wasser achtsam verhalten. Und genauso wichtig: Unternehmen und Destinationen unterstützen, die konkrete, messbare Maßnahmen nachweisen können — denn Systeme zählen genauso wie einzelne Entscheidungen.

Wie schadet Plastikverschmutzung dem Ozean und dem Meeresleben?

Plastik schadet dem Ozean, wenn Abfall aus Entsorgungssystemen entweicht, in Gewässer gelangt und schließlich im Meer landet. Tiere können Plastik fressen oder sich darin verheddern, und größere Teile zerfallen zu Mikroplastik, das sehr lange in der Umwelt bleibt. Tourismus erhöht Plastikmengen durch Take-away-Verpackungen, Flaschen und Strandbar-Artikel — deshalb wirken Mehrweg und ein paar einfache "Nein, danke"-Gewohnheiten im Küstenurlaub so stark.

Wie beeinflusst Tourismus marine Ökosysteme?

Tourismus wirkt vor allem auf drei Arten: Er kann Abfall erhöhen (besonders Plastik), die Nachfrage nach Seafood steigern (und damit Überfischung verstärken) und direkte physische Schäden verursachen — durch Überfüllung, problematische Begegnungen mit Wildtieren oder unachtsames Schnorcheln. Verantwortungsvoll zu reisen heißt, gut gemanagte Anbieter zu wählen, Wildtier-Regeln einzuhalten und empfindliche Bereiche zu meiden, wenn Bedingungen oder Erfahrung das Risiko erhöhen.

Was ist die Novotel × WWF Partnerschaft?

Novotel ist stolzer Partner von WWF und setzt sich für den Schutz und die Wiederherstellung der Ozeane durch wissenschaftsbasiertes Handeln und Naturschutzprojekte ein. WWF Frankreich stellt technisches Know-how für 600+ Novotel-Hotels weltweit bereit und begleitet die Marke u. a. bei nachhaltigen Seafood-Richtlinien, Ocean Awareness und Meeresschutz. Die Partnerschaft basiert auf einem dreijährigen Aktionsplan entlang von drei UN-Ozeanprioritäten: Reduzierung von Meeresverschmutzung und Ozeanversauerung, Kampf gegen Überfischung und Förderung nachhaltiger Fischerei sowie Ausbau von wissenschaftlichem Wissen und Forschung für gesunde Ozeane.

Was tut Novotel, um den Ozean zu schützen?

Novotels Positive Impact Plan umfasst vier Säulen: Auswirkungen reduzieren, mehr umweltbewusste Ernährung anbieten, Ocean Education stärken und Forschung unterstützen. Konkret bedeutet das u. a., dass 50% der Hotels Menüs mit mindestens 25% plant-forward Gerichten anbieten (Ziel: 100% bis Ende 2026), dass mehr als 3.200 Mitarbeitende ein Ocean-Awareness-Training abgeschlossen haben und dass zwei neue Lernspiele für Kinder und Familien gemeinsam mit WWF entwickelt wurden. Darüber hinaus unterstützt Novotel weltweit fünf Naturschutzprojekte von WWF Frankreich — darunter der Schutz von Posidonia-Seegraswiesen im Mittelmeer (41 Bojen für schonendes Ankern installiert im Jahr 2025) sowie das Tracking von Meeresschildkröten im Asien-Pazifik-Raum und im Westatlantik.

Wer ist Kaushiik Subramaniam?

Kaushiik Subramaniam ist ein preisgekrönter Wildlife-Fotograf, Filmemacher und Naturschutzbiologe aus Großbritannien. Als Novotels Ocean Defender verbindet er seine visuelle Erzählkraft mit Novotels globaler Reichweite, um Bewusstsein zu schaffen und Gäste zu motivieren, im Alltag sinnvolle Schritte zum Schutz der Ozeane zu gehen.

Was sind heute die größten Bedrohungen für die Gesundheit der Ozeane?

Zu den größten Bedrohungen zählen Plastikverschmutzung, Überfischung, die Zerstörung von Lebensräumen (Korallenriffe und Seegras) sowie der Klimawandel mit Ozeanerwärmung. Für Reisende ist es am praktikabelsten, bei dem anzusetzen, was sich sofort beeinflussen lässt: Plastik reduzieren, bewusst essen und direkte Schäden an Ökosystemen vermeiden. Wiederholbare, kleine Urlaubsentscheidungen — von der Sonnencreme bis zur Tourbuchung — sind wirksamer, als sie auf den ersten Blick wirken.

Warum ist es wichtig, den Ozean zu schützen?

Gesunde Ozeane sind wichtig für Menschen, Tiere und Klima. Der Ozean reguliert Temperaturen, sichert Lebensgrundlagen und Ernährung für Milliarden und liefert etwa die Hälfte des Sauerstoffs auf der Erde. Für Reisende ist es außerdem ganz pragmatisch: Tourismus lebt von gesunden Meeren. Klares Wasser, vielfältige Tierwelt und widerstandsfähige Küsten machen viele Reiseziele überhaupt erst attraktiv.

Wie kann Slow Travel helfen, den Ozean zu schützen und Klimaauswirkungen zu reduzieren?

Slow Travel hilft, weil weniger Ortswechsel oft weniger Flüge und lange Fahrten bedeuten — und damit weniger Emissionen. Länger an einem Ziel zu bleiben unterstützt lokale Betriebe konstanter, darunter nachhaltige Fischereien und gemeindenahe Naturschutzprojekte. Lieber eine Küste richtig entdecken, statt in einer Woche drei abzuklappern.