Atemübungen gegen Stress helfen Ihnen nicht nur, sich vor wichtigen Präsentationen oder Gesprächen zu beruhigen, sondern sind auch äußerst effektiv, um Ängsten und Erschöpfung auf Kurz- oder Langstreckenflüge entgegenzuwirken. Durch Verspätungen im Straßenverkehr oder in öffentlichen Verkehrsmitteln entstandener Stress kann ebenfalls Ängste auslösen, wenn Sie Termine einhalten müssen. Durch kontrolliertes Atmen signalisieren Sie Ihrem Nervensystem, dass Sie die Situation wieder unter Kontrolle haben.
Die 4-7-8-Atemtechnik: Bei dieser rhythmischen Tiefatmungsübung atmen Sie vier Sekunden lang durch die Nase ein, halten den Atem sieben Sekunden lang an und atmen dann acht Sekunden lang durch den Mund aus. Sie wirkt wie ein natürliches Beruhigungsmittel, verlangsamt Ihre Herzfrequenz, lindert Panikattacken und hilft bei Platzangst in der beengten Umgebung eines Zuges oder Flugzeugs.
Atmen und anspannen: Wenn Sie durch den Mund ausatmen und langsam durch die Nase wieder einatmen, während Sie die Gesäßmuskeln und das Becken anspannen, verlangsamt dies Ihre Herzfrequenz und reduziert Muskelverspannungen.
Langes Ausatmen: Die Anwendung der 1:2-Regel ist eine hilfreiche Sofortmaßnahme zur Bewältigung von Stresssituationen (ein verpasster Zug oder vergessene Notizen): Atmen Sie einige Sekunden lang ein und doppelt so lange aus. Diese Technik senkt den Stresshormonspiegel und kann Angstzustände an überfüllten Flughäfen und Bahnhöfen rasch lindern.
Boxatmung: Setzen Sie sich aufrecht hin. Atmen Sie vier Sekunden lang ein, halten Sie den Atem vier Sekunden lang an, atmen Sie vier Sekunden lang aus und halten Sie den Atem erneut vier Sekunden lang an. Wiederholen Sie dies drei Minuten lang, um den Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt auszugleichen und Ihren Cortisolspiegel zu senken. Diese Technik hilft bei verkehrsbedingten Verspätungen und Angstzuständen in Flugzeugen.