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Wie wir jeden Tag im Jahr zum Tag der Erde machen

Seit dem ersten Earth Day (Tag der Erde) am 22. April 1970 ergreifen Privatpersonen und das Gastgewerbe Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit. Lesen Sie, wie jeder dazu beitragen kann.

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Jedes Jahr am 22. April hält die Welt inne, um den Tag der Erde zu begehen. Das globale Event mobilisiert Milliarden von Menschen in mehr als 200 Ländern, um auf die zunehmend drastischen Auswirkungen von Umweltverschmutzung, landwirtschaftlicher Massenproduktion und Abholzung hinzuweisen, die zum Klimawandel führen. Warum der Tag der Erde so wichtig ist, bringt die weltberühmte britische Primatologin und Naturschützerin Jane Goodall, die einen Großteil ihres Lebens der Erforschung wild lebender Schimpansen widmete und leider im Jahr 2025 verstarb, mit ihren weisen Worten auf den Punkt:

„Wir können keinen einzigen Tag verbringen, ohne die Welt um uns herum zu beeinflussen. Alles, was wir tun, macht einen Unterschied, und wir müssen uns entscheiden, welche Art von Unterschied wir machen möchten.“ – Jane Goodall

 

Der Tag der Erde regt uns dazu an, unseren Beitrag zum Schutz der empfindlichen Ökosysteme unseres schönen, großzügigen Planeten zu leisten. Schließlich ist er der einzige Lebensraum, den wir haben, und niemand sonst wird sich für uns um ihn kümmern. Aber was genau ist der Tag der Erde und wie ist er entstanden?

Der Tag der Erde – ein Weckruf zur Reduzierung unseres ökologischen Fußabdrucks

Der Tag der Erde fand zum ersten Mal am 22. April 1970 statt, als der US-Senator Gaylord Nelson eine landesweite Demonstration organisierte, um Amerika – ein Land, dessen Industrieemissionen weitgehend unreguliert waren – für Umweltfragen zu sensibilisieren. Er tat sich mit dem umweltbewussten republikanischen Kongressabgeordneten Pete McCloskey zusammen, der einen jungen Klimaaktivisten namens Denis Hayes rekrutierte, um ein nationales „Teach-in” zum Thema Umwelt an den Universitäten zu organisieren. Parallel dazu fanden Hunderte von Protestkundgebungen im ganzen Land statt, an denen unglaubliche 20 Millionen Amerikaner teilnahmen. Noch vor Ende desselben Jahres gründete die US-Regierung die Umweltschutzbehörde EPA, und der „Earth Day“ (Tag der Erde) war geboren.


In den 1990er-Jahren avancierte das Event zu einem jährlichen Aktionstag für umweltfreundliche Aktivitäten in aller Welt – und widmete sich bereits vor der Jahrtausendwende der Problematik der globalen Erwärmung. Mittlerweile versammeln sich am Tag der Erde rund 200 Millionen Menschen in 141 Ländern, um gegen Umweltschäden zu protestieren und so das Thema Klimawandel ins Rampenlicht der Weltbühne zu rücken. Er gab den Anstoß zum Pariser Klimaschutzabkommen, das am Tag der Erde 2016 von den Vereinten Nationen ratifiziert wurde, und nur ein Jahr vor dem 50. Jahrestag des ersten Earth Day wurde dann 2019 der Great Global CleanUp ins Leben gerufen.

Warum ist der Tag der Erde so wichtig?

Der von Earthday.org koordinierte Tag der Erde ist von entscheidender Bedeutung für unsere Zukunft, weil er dank seiner Reichweite weltweit auf Umweltfragen aufmerksam machen kann. Er erinnert uns jedes Jahr daran, dass wir gemeinsam aktiv werden können, um den negativen Auswirkungen unseres Handelns auf unseren Planeten entgegenzuwirken. Allein aufgrund der immens vielen Menschen, die sich inzwischen am Tag der Erde beteiligen, wird er auch als wirkungsvolles Instrument angesehen, um Umweltbildung und Klimaschutzpolitik auf höchster Regierungsebene voranzutreiben. Dabei ist die Macht des Einzelnen nicht zu unterschätzen, denn jeder von uns kann sich für den Umweltschutz engagieren.

Funfact: Jeder weiß, dass elektrischer Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind, Wasser und Sonnenlicht gewonnen werden kann – aber wussten Sie, dass er auch aus natürlichen Substanzen wie Elefantendung oder durch die Nutzung von Körperwärme erzeugt werden kann?

6 einfache Schritte zu einem nachhaltigeren Lebensstil

Sie möchten die Anliegen des Tags der Erde im Alltag umsetzen? Wunderbar, denn jede noch so kleine Maßnahme kommt der Welt zugute.
 

  • Recyceln Sie Ihren Abfall. Pappe zersetzt sich binnen zwei Monaten auf einer Mülldeponie. Plastik dagegen braucht mehr als 450 Jahre, bis es sich auflöst.

  • Pflanzen Sie ein Gewächs oder einen Baum. Jedes Jahr werden rund 15 Milliarden Bäume gefällt, die Sauerstoff produzieren. Wer also selbst Bäume oder andere Gewächse pflanzt, trägt zum Ausgleich dieses Verlustes bei.

  • Senken Sie Ihren Wasserverbrauch. Drehen Sie beim Zähneputzen den Wasserhahn zu oder duschen Sie, statt ein Bad zu nehmen.

  • Schalten Sie das Licht aus. Ein Großteil der Elektrizität wird aus fossilen Brennstoffen gewonnen, die den Klimawandel vorantreiben. Schonen Sie diese Ressourcen, in dem Sie nur so viel Strom nutzen, wie Sie wirklich benötigen.

  • Gehen Sie Müll sammeln. Nehmen Sie als Freiwilliger an Aufräumaktionen in Ihrer Umgebung teil, um unseren Planeten von Abfall zu befreien.

  • Kaufen Sie Secondhandkleidung. Fast Fashion trägt zur weltweiten Wasserknappheit, Luftverschmutzung, Entwaldung und Kontamination der Meere durch Mikroplastik bei. Durch den Kauf von Vintage-Kleidung setzen Sie ein persönliches Zeichen in Sachen globale Nachhaltigkeit.

8 Maßnahmen, durch die Novotel seine Umweltbelastung reduziert

Wenn Ihnen die Umweltauswirkungen Ihrer Reisen am Herzen liegen, sind Sie bei Novotel genau richtig, denn viele der familienfreundlichen Hotels in ganz Europa sind bereits Green-Key-zertifiziert. Durch die Wahl eines nachhaltigeren Hotels, das auf Abfallreduzierung setzt, minimieren Sie Ihren eigenen CO₂-Fußabdruck.

1. Kooperation mit dem WWF (World Wide Fund for Nature)

Novotels Zusammenarbeit mit dem WWF konzentriert sich auf den Schutz der Meere. Sie umfasst unter anderem Initiativen, die Gäste, Mitarbeitende und lokale Gemeinschaften über die Bedeutung gesunder, intakter Ozeane aufklären und ihnen zeigen, wie auch sie dazu beitragen können.

2. Unterstützung lokaler Gemeinschaften

Novotel Hotels engagieren sich oft stark in den Gemeinschaften vor Ort. Sie arbeiten mit lokalen Lebensmittelproduzenten, Handwerkern und Künstlern zusammen, um langfristige Beziehungen aufzubauen, von denen beide Seiten profitieren.

3. Investition in nachhaltiges Design

Durchdachtes Design minimiert den CO₂-Fußabdruck und maximiert den Komfort der Gäste. Natürliche Belüftung, passive Heiz- und Kühlsysteme, recycelte Materialien und viel Tageslicht tragen dazu bei, den Energieverbrauch zu senken und gleichzeitig einladende Räume zu gestalten, die Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen.

4. Steigerung des Wohlbefindens der Gäste

Wussten Sie, dass ein Aufenthalt in einem nachhaltigeren Hotel Ihre mentale und körperliche Gesundheit fördern kann? Natürliche Materialien, gesunde Küche und ein beruhigendes Ambiente sorgen für ein Gefühl von Gelassenheit und helfen Ihnen, sich zu entspannen.

5. Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks

Novotel minimiert seinen Kunststoffverbrauch (z. B. durch Glas- statt Plastikwasserflaschen in Ihrem Zimmer), seinen Wasserverbrauch (durch wassersparende Waschmaschinen) und seine CO₂-Emissionen (durch elektrische Ladestationen auf den Parkplätzen).

6. Förderung einer nachhaltigen Lebensmittelwahl

Das Gastronomiekonzept setzt auf eine Reduzierung des Fleisch- und Fischkonsums, die Minimierung von Lebensmittelabfällen und die Entwicklung einer nachhaltigen Fischereipolitik.

7. Ermutigung der Gäste zum entschleunigten Reisen

Novotel bestärkt seine Gäste darin, sich nach Möglichkeit für entschleunigtes Reisen (Slow Travel) zu entscheiden – sei es eine Zugfahrt anstelle eines Flugs zu Ihrem Reiseziel oder ein öffentliches Verkehrsmittel anstelle eines Leihwagens, um vor Ort von A nach B zu gelangen.

8. Gestaltung der Geschäftsreisen von morgen

Wenn Sie regelmäßig beruflich unterwegs sind, ist die Wahl des Hotels von großer Bedeutung. Novotel Hotels bieten Ihnen nachhaltigere Services für Ihre Geschäftsreisen, wie beispielsweise Veranstaltungscatering aus lokalen Bezugsquellen.


Sie möchten die Prinzipien des Tages der Erde gleich in Ihren nächsten Frankreichurlaub integrieren? Dann lesen Sie weiter, um mehr über verantwortungsbewusstes Reisen und nachhaltige Hotels zu erfahren.